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MTB Schuhe Test

MTB Schuhe Test

Mein Name ist Dirk, ich bin leidenschaftlicher Mountainbiker und teste ständig die verschiedensten Produkte aus dem Radsport. Damit nicht nur ich etwas davon habe, möchte ich euch hier daran teilhaben lassen. Habt ihr Fragen, Anregung oder Kritik könnt ihr mir gerne eine E-Mail schreiben! Ihr fragt euch wie getestet wird? Hier erfahrt ihr mehr!

Ich teste Mountainbike Schuhe aus den verschiedensten Einsatzbereichen und helfe euch bei der Wahl der richtigen Schuhe!

Von Jahr zu Jahr kommen immer mehr MTB Schuhe auf den Markt. Die einen überzeugen mit Funktionalität, die anderen mit stylischem Aussehen und andere haben wiederum eine perfekte Passform. Ich helfe euch auf dieser Seite, den perfekten Mountainbike Schuh zu finden und teste von Zeit zu Zeit auch viele verschiedene Schuhe um euch bei der Wahl des richtigen MTB Schuhs zu helfen.

Damit ihr so schnell wie möglich das findet, wonach ihr sucht könnt ihr folgendes Menü benutzen:


Finde den richtigen Schuh für deinen Einsatzbereich!

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Da es im Mountainbike Bereich eine riesige Auswahl an verschiedenen Schuhen gibt, stelle ich euch hier die verschiedenen Arten vor. Den perfekten MTB-Schuh, der in jeder Situation den Anforderungen gerecht wird gibt es nicht. Aber es gibt heutzutage, je nach Einsatzbereich Schuhtypen, die in Verbindung ihrer Eigenschaften optimal auf die individuellen Bedürfnisse des Mountainbikers abgestimmt sind.

Damit du den für dich richtigen Schuh findest, untergliedere ich in folgende 5 Einsatzbereiche. Schau dir alle fünf an und entscheide dann, welcher Einsatzbereich am ehesten auf dich zutrifft.

  1. Race- bzw. Cross Country Schuhe
  2. Touren- & Trekkingschuhe
  3. Trail/Enduro/All-Mountain Schuhe
  4. Flat Pedal Schuhe
  5. Winterschuhe

XC-Race MTB Schuhe
Cross-Country & Race Schuhe
sind die richtigen Schuhe für Mountainbiker, die auf eine Kraftübertragung fordern. Sie haben ein geringes Gewicht und bieten in Rennen den entscheidenden Vorteil! Auch namenhafte Profis wie Nino Schurter oder Julien Absalon setzen in Wettkämpfen wie dem Cross Country UCI Mountain Bike World Cup auf solche Schuhe!

Du meinst diese Schuhe sind die richtigen für deinen Einsatzbereich?
 Klicke hier und schaue dir die verschiedenen Modelle an!

MTB Fahrradschuhe

 

Touren- bzw. Trekking Radschuhe sollten auf leichten MTB Touren, Trekkingtouren und Radreisen immer die erste Wahl sein.  Diese bieten durch ihre spezielle Anpassung auf den ambitionierten Radfahrer viele Vorteile gegenüber einem Turn- oder Sportschuh.

Diese Schuhe könnten die richtigen für dich sein?
 Klicke hier um mehr zu erfahren und die einzelnen Modelle anzuschauen!

 

Trail Enduro All Mountain

 

Trail/Enduro und All-Mountain Schuhe sind für Mountainbiker, die ähnlich wie beim Freeride die Singletrails hinunter heizen aber die Berge auch selber wieder hoch fahren. Dementsprechend bieten diese Schuhe guten Schutz aber auch die nötige Kraftübertragung. In den meisten Fällen kommen sie mit einem Klick System daher.
Sie sind wahre Allrounder unter den MTB Schuhen.

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Flat Pedal Schuhe

 

Flat Pedal Schuhe sind die richtigen Schuhe für Downhiller oder Freerider. Sie haben keine feste Verbindung zum Pedal wodurch immer eine schnelle Neupositionierung der Füße möglich ist. Natürlich sind diese Schuhe aber nicht nur für Downhiller gedacht. Sie sind nämlich auch jedem Mountainbiker zu empfehlen, der keine feste Verbindung zum Pedal haben möchte.

 Klicke hier um mehr zu erfahren und um einen Überblick über die verschiedenen Modelle zu bekommen!

MTB Winterschuhe

 

MTB Winterschuhe: Ein richtiger Radsportler kennt kein schlechtes Wetter. Sei es im Herbst, Winter oder Frühjahr, das Mountainbike wird stets bewegt. Doch vor allem bei eisigen Temperaturen können kalte Hände und Füße zum Problem werden. Um sich perfekt vor kalten Füßen zu schützen, sollte auf spezielle MTB Winterschuhe zurückgegriffen werden

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Klick-Pedale vs. Plattformpedale – Was ist besser und was ist das richtige für mich?

Im folgendem stelle ich euch die Vor- bzw. Nachteile von Klick- und Plattformpedalen vor. Für welche Art von Pedal ihr euch schlussendlich entscheidet liegt an euren persönlichen Interessen. Es kommt nämlich immer darauf an, in welchem Einsatzgebiet ihr unterwegs seit. So werden Plattformpedale (auch Flat Pedals genannt) häufig von Downhillern, Freeridern oder Anfängern genutzt. Wird aber wert auf eine gute Kraftübertragung gelegt, sollte man auf Klickpedale zurückgreifen.

Vorteile von Klick-Pedalen:

Zwei unterschiedliche Klick-Pedale: Das linke Pedal bietet eine große Aufstandsfläche, welche ein komfortables Fahren begünstigt. Das rechte Pedal spart eine Menge Gewicht und kommt im Cross-Country Bereich zum Einsatz.

  • Die Kraftübertragung ist viel höher, da man auch durch das Hochziehen des Pedals Vortrieb erzeugt.
  • Da man fest mit dem Pedal verbunden ist, rutscht man nicht ab und hat die Füße immer gerade auf dem Pedal stehen.
  • Man ist in der Lage bei extrem niedrigen Trittfrequenzen eine sehr gleichmäßige Kraftübertragung zu erzielen. Das hintere Bein kann nämlich effektiv mitziehen.
  • Die feste Verbindung entspannt gerade im leichten bis mittelschweren Gelände deutlich. Dadurch wird auch eine Menge Kraft und Energie gespart.
  • Mit Click Pedalen hat man die Möglichkeit sogenannte Race Schuhe zu fahren, die häufig bei MTB Marathons eingesetzt werden.
  • Bei kleinen Hindernissen auf dem Boden kann man das Mountainbike an den Pedalen hochziehen und das Hindernis überspringen.

 

Vorteile des Plattformpedalen (Flat Pedals) und der sogenannten Flat Pedal Schuhe:

Flat Pedale

Auch bei den Plattformpedalen gibt es verschiedene Ausführungen: Das linke ist ein einfaches Pedal mit Reflektoren für den Trekkingradler. Das rechte Pedal ist eine Ausführung für Downhiller oder Freerider. Sie überzeugen mit vielen Pins in denen sich die Schuhsohle gut festbeißt.

  • Da keine feste Verbindung zum Mountainbike besteht, braucht man an schwierigen Stellen keine Angst haben und bekommt die Füße schnell an den Boden. Der Vorteil dabei ist, dass man mehr riskiert, mehr ausprobiert und man somit sein fahrerisches Können erweitert.
  • Um Hindernisse überwinden zu können, ist es nötig, dass man den Bunny Hop beherrscht. Vorteil ist dabei, dass es weniger unkontrollierte Sprünge gibt und dadurch die Verletzungsgefahr gering ist.
  • Die gesamte Körperspannung wird trainiert, da man ständig darauf achten muss das Mountainbike gezielt zu führen ohne dabei vom Pedal abzurutschen.

Fazit:  

Natürlich gilt bei allen genannten Punkten immer der Umkehrschluss. Der Vorteil des Einen, ist in der Regel der Nachteil des Anderen. Flat Pedals sind super für Downhiller und anspruchsvolle Abfahrten. Ebenfalls sind sie perfekt für Techniktraining und um seine persönlichen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Klick Pedale  sind eher was für längere Touren und Rennen, da sie durch ihre gute Kraftübertagung eindeutig energiesparender sind.

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Was macht einen guten MTB Schuh aus?
4 allgemeine Faktoren auf die du achten solltest.

Für MTB Schuhe sind die folgenden Faktoren von Bedeutung:

  • 1. Obermaterial
  • 2. Verschlüsse
  • 3. Sohle (außen und innen)
  • 4. Kompatibilität zu Pedalsystemen
1. Obermaterial für MTB Schuhe:

Die bewährte GORE-TEX® Membran hält deine Füße zu 100% trocken.

Das Obermaterial des MTB Schuhs sollte im Idealfall wasserabweisend sein. Nasse Füße bei einer längeren Tour sind nämlich alles andere als fördernd. Da viele MTB Schuhe leider nicht 100%ig wasserdicht sind, rate ich euch in kalten und nassen Perioden zu Überschuhen. Diese schützen die Füße vor Schlamm und Nässe. Ebenfalls schützen sie das Ratschensystem, dessen Funktion durch Dreck beeinträchtigt werden könnte.  Ebenfalls ist es wichtig, dass die Schuhe atmungsaktiv sind. Dadurch wird der Schweiß vernünftig abgetragen und man bekommt keine nassen Füße. Empfehlen kann ich euch hier, die in manchen Schuhen verarbeitete wasserdichte und atmungsaktive Gore Tex® Membran. Je nach Einsatzort gibt es auch Schuhe mit wärmedämmenden Obermaterial, damit man auch in kälteren Wetterperioden keine kalten Füße bekommt.

Das Material lässt den Schweiß heraus, es kann jedoch keine Feuchtigkeit eindringen!

 

Ein weiterer Aspekt von gutem Obermaterial sollte vernünftige Verarbeitung sein. Ist man oft mit dem Mountainbike unterwegs,muss er eine Menge mit machen. Von scharfkantigen Steinen, über Wasser bis hin zu Schlamm. Im Dauereinsatz wird einem MTB Schuh eine Menge abverlangt. Hinzu kommt, dass die Schuhe nach einem langem Tag auf der Piste auch mal vernünftig gereinigt werden muss. Doch seit dabei vorsichtig. Mit dem Material sollte schonend umgegangen werden, damit es auch dauerhaft seinen Zweck erfüllt und keinen Schaden nimmt.

 

2. Verschlüsse für Mountainbike Schuhe:

Die Hauptaufgabe des Verschlusses ist zunächst einmal, den Fuß fest im Schuh zu halten. Je nach Einsatzbereich kommen dann verschiedene Verschlüsse zum Einsatz, um sich genau an die jeweiligen Bedingungen anpassen zu können.  So ist zum Beispiel bei Race Schuhen wichtig, dass die Schuhe einen festen Sitz haben, der schnell gelockert und geschlossen werden kann. Bei Tourenschuhen hingegen ist es von Vorteil, dass man aufgrund der schnell wechselnden Situation beim Fahren sowie beim Laufen immer einen bequemen Sitz hat.

Im allgemeinen entscheidet man dann zwischen diesen 4 Verschlüssen:

  • Ratschenverschluss
  • Speed Lace
  • Schnürung
  • Klettverschluss
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Sidi verwendet beim Buvel einen Ratschenverschluss in Verbindung mit zwei Klettverschlüssen.

Ratschenverschluss:
Der Ratschenverschluss funktioniert so, dass ein Verschlussriemen mit Einkerbungen durch eine Führung gelegt wird, die durch Druck schließt. Oft wird dieser Verschluss im Race Bereich verwendet wo er als sehr sicher gilt. Doch trotz der kleinen Einkerbungen ist der Schuh leider nicht so schön an den Fuß anzupassen wie es bei der herkömmlichen Schnürung möglich ist. Ein Vorteil gegenüber der Schnürung ist jedoch, dass schnelle Öffnen und Schließen des Verschlusses. Dadurch ist dieses System unter Mountainbikern sehr beliebt.

 

Klettverschluss:
Der Klettverschluss kommt nur in seltensten Fällen als einziges Verschlusssystem für MTB Schuhe zum Einsatz. Meistens wird er in Verbindung mit anderen Systemen genutzt. Dort soll er dann beispielsweise als zusätzlicher Verschluss dienen. (Ratschenverschluss)

 

Speed Lace Verschluss:

Mavic Crossride

Hier beim Mavic Crossride wird ein klassischer Schnürverschluss verwendet, welcher nicht zu vernachlässigende Vorteile mit sich bringt.

Der Speed Lace Verschluss ist ein Schnell-Mechanismus welcher mit einer Schnürung arbeitet. Zu vergleichen ist dies aber keinesfalls mit der herkömmlichen Schnürung. Bei diesem Mechanismus ist es möglich, die Schuhe mit nur einem Druck und einem Zug fest zu verschließen oder zu öffnen. Der Vorteil dieses Systems liegt in der schnellen und einfachen Handhabung. Es ist nämlich ohne Probleme möglich, den Verschluss mit einer Hand auch während der Fahrt zu lockern und fester zu machen.

Schnürung:
Nichts neues, aber immer noch sehr beliebt. Die klassische Schnürung kommt immer wieder zum Einsatz, wenn wert auf bequeme Passform gelegt wird. Es gibt nämlich immer wieder Situationen, abseits der befahrbaren Trails auf denen es nur zu Fuß weiter geht. Wichtig ist dann, dass der Schuh auch in dieser Situation perfekt an den Fuß angepasst ist und man vernünftig laufen kann. Diese Vielseitigkeit ohne ständiges verstellen ist eben nur mit der klassischen Schnürung möglich.

 

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Shimano bietet beispielsweise verschiedenen Schuhe mit einer sogenannten Torbal Sohle an. Diese ist durch ihre seitliche Flexibilität sehr angenehm zu tragen.

3. Sohle (innen & außen):

Wie bei jedem Schuh besteht auch die Sohle des MTB Schuhs aus einer Innen- und Außensohle. Die Innensohle muss bequem und atmungsaktiv sein. Dabei stehen aber auch warme Füße im Vordergrund. Die Wärme sollte also nicht direkt aus dem Schuh geleitet werden.
Bei der Außensohle kommt es mal wieder ganz die Bedingungen an. Doch wasserabweisend sollte sie aufjedenfall sein. Das Profil ist bei Mountainbike Schuhen immer auf die Situation angepasst. Bei Race Schuhen wird zum Beispiel nicht viel wert auf das Profil der Sohle gelegt, sondern eher auf die Steifigkeit. Die trägt nämlich zur vernünftigen Kraftübertragung bei. Die Außensohle bei Tourenschuhen ist da hingegen schon wieder ganz anders. Es sind etwas weichere Sohlen mit vernünftigem Profil gefragt. Die weichere Sohle tragt zum bequemen Gehkomfort und vernünftigen Abrollverhalten bei. Das dicke Profil soll im Gelände rutschfesten Halt bieten.

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Hier bei einem Shimano XC-Race Schuh wird auf eine feste Verbindung zum Pedal gesetzt!

 

 

4. Kompatibilität zu Pedalsystemen: 


Um in jeder Fahrsituation höchste Kontrolle über das Mountainbike zu haben werden heutzutage die meisten Schuhe mit einem Klicksystem ausgestattet. Dieses System steht für eine optimale Kraftübertragung, denn durch die feste Verbindung kann man nicht nur in die Pedale treten, sondern sie gleichzeitig auch ziehen.

 


Keine wasserdichten MTB Schuhe?
Mit Überschuhen kann man vorerst Abhilfe schaffen.

So schön sauber waren meine MTB Schuhe nach der letzten Tour mit Überschuhe!

Da die meisten MTB Schuhe natürlich nicht wasserdicht sind, kann ich euch sogenannte Überschuhe empfehlen. Diese halten nämlich zum Großteil das Wasser vor dem Eindringen ab und bieten in kalten Monaten zusätzlich ein gute Isolierungsschicht. Überschuhe bestehen meistens aus Membranstoffen wie zum Beispiel dem GORE-TEX® Material oder aus Neopren. Das sogenannte GORE-TEX® Material ist 100% wasser- und winddicht. Neopren ist leider nicht so atmungsaktiv, aber bietet dafür eine extreme Wärmeisolierung und ist wasserdicht.

 

Beim Kauf solltet ihr auf jeden Fall darauf achten, dass der Überschuh eng am Schuh anliegt. Ist er nämlich zu groß, kann er den Schuh nicht vernünftig abdichten und lässt so Nässe, Dreck und Feuchtigkeit durch. Ein weiterer Vorteil ist, dass er die Schuhe und die Verschlüsse vor Dreck und Sand schützt. So bleiben die Schuhe auch bei Touren mit  Nässe und Schlamm sauber.

Hier könnt ihr euch die verschiedenen Überschuh-Modelle im ROSE Online Shop anschauen!


Webseiten Empfehlung:

www.die-fahrradbrille.de